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Reisebericht


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Insel der Abenteuer- Stromboli.

Milazzo auf Sizilien ist der Ort unseres Starts nach Stromboli. Es ist Morgens 6.00 Uhr. Wir kaufen Tickets. Sturm vor Stromboli. Alle großen Schiffe, auch das Schnellboot fahren nicht. Wir heuern auf einer Nussschale von Schiff an, sie wird auslaufen und die Liparischen Inseln anfahren. Ein Abenteuer. Nach 5 Stunden ankert das Schiff vor Ginostra. Es wird ausgebootet. Die Insel kann nur von See aus mit dem Boot versorgt werden. Wir schippern weiter nach Stromboli, Ort Stromboli. Bewegtes Meer. Der Capitano versucht anzulegen, ein abenteuerliches Unterfangen.
Das Abenteuer Stromboli beginnt.
 

Abfahrt nach Stromboli

Abfahrt in Milazzo

Der Vulkan
Der Vulkan von Stromboli

Trotz wildem Wellengang versucht die Nussschale von Schiff anzulegen. Der erste Versuch misslingt. Die Taue werden nochmals eingeholt und erneut ausgeworfen. Kaum vertäut, geht auch schon die Klappe auf und die Passagiere eilen auf die Mole. Ausladen, einladen, alles ganz schnell. Schließlich hat seit 3 Tagen kein Boot anlegen können. Die Insel braucht Nahrungsmittelnachschub. In erster Linie Obst, Gemüse, Brot und Fleisch. In vier Tagen ist Silvester. Auch wir beeilen uns mit dem aussteigen.
Sonnenschein begrüßt uns. Endlich - wir sind auf Stromboli.
Stromboli, den 27. Dezember 2000
.

Stromboli in Sicht
Stromboli in Sicht  

Silvester am Kamin
Silvester am Kamin


Wild tobt das Meer und die Insel der Abenteuer ist im Moment sehr einsam aber wunderschön. Ein stürmisches Bild bei schönem Wetter zu Silvester 2001. Die kleine Insel auf dem Meer ist der Strombolicchio, aus Resten der Magma, 57 m hoch. Steht im Meer wie ein Stift. Er dient als natürlicher Leuchtturm und hat auch ein Licht darauf was sich dreht.
Wir sind aber nicht am verhungern. Heute gibt es ein typisches strombolanisches Gericht: Maccaroni und ein Sugo (Sauce) mit Olivenöl, Knoblauch, Brokkoli, Basilicum und Pecorinokäse - bei Kaminfeuer serviert.
Stromboli, den 6 . Januar 2001


Stromboli bei Sturm

Stromboli bei Sturm mit Strombolicchio

Messe
Weihnachtsmesse

Vulkan aktiv
Vulkan aktiv


Stromboli wird zum einsamsten Ort. Alle Weihnachts- und Sylvestergäste sind abgereist. Inzwischen hat sich das Meer beruhigt und eine spiegelglatte See mit wunderbarem, blauen Himmel und Sonne, Sonne, Sonne. Die Natur hat im Moment das Sagen. Der Vulkan pufft alle 20 Minuten ein kleines Rauchsignal und grollt dabei wie ein Zug, der durch einen Tunnel fährt. Ansonsten Stille. Vögel zwitschern und hören kurz auf zu plaudern, wenn der Vulkan sein Machtwort spricht. Schwarze Hummeln summen und überall im Gras und Schilf rascheln die Eidechsen und Geccos. Früh kommt die Nacht und es bietet sich ein traumhafter Sternenhimmel. Jupiter und Saturn stehen in einer Linie auf der Ekliptik (die scheinbare Sonnenbahn) und zu einer bestimmten Uhrzeit reiht sich der fast volle Mond in diese Perlenkette ein. Venus steht früh am Abend in strahlendem Glanz über dem Stromboli und leuchtet hell, ich glaube wie nie zuvor.
Nachts dann ein schwacher Glimmer, Schimmer, feuerrot über dem Stromboli. Wir sehen die kontinuierlichen Ausbrüche, Signale des natürlichen Leuchtturms im Mittelmeer. Der Stromboli.

Stromboli, den 10. Januar 2001


Stromboli im Mondlicht
Nachtausflug

St. Bartolo
St. Bartolo


Der Ortsteil Piscita, in welchem unser wunderschönes Haus mit Glasveranda und zwei Öfen steht, ist wie ausgestorben. Katzen heulen den Mond an, zwischendurch bellt ein Hund. Eine meditative Stille legt sich über Stromboli. Kein Sturm klappert an den Fenstern, kein Wind jault durch die Türritzen. Das böse toben des Meeres an den schwarzen Lavafelsen hat aufgehört. Fast unheimlich, wie ruhig Tag und Nacht im Moment sind. 
Wir begeben uns nun auf einen kleinen Nachtspaziergang. Der fast
volle Mond macht eine Taschenlampe überflüssig, siehe Bild.
 Der Stromboli ist im Moment sehr aktiv.
Die Kirche von St. Bartolo im Ortsteil Piscita auf Stromboli ist von diesem frühlingshaften Garten aus wunderbar zu betrachten.
Ein kleines stilleben von der Atelierecke in unserer Glasveranda auf Stromboli. Am einsamsten Strand von Stromboli dient in der Nachmittagssonne der Stuhl sowohl der Kunst wie auch dem Sonnenbad.

Stromboli, den 17.1.20001
 

Künstlerstuhl

Künstlerstuhl

Atelier

Atelier

Entladung

Das Fährschiff

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In allen sizilianischen Städten ist die "Piazza" der Platz vor der Kirche oder die Promenade am Wasser oder die Haupteinkaufsstraße in der Stadt, die nicht direkt am Wasser liegt, die Spaziermeile und “der” kommunikative Ort.
Nicht so auf Stromboli. Dort ist es gerade im Winter die Mole. Hier kommen die frischen Waren an, hier werden Nachrichten ausgetauscht, hier wird der Müll nach Sizilien abtransportiert, hier kommen die Menschen an und hier verlässt jeder die zauberhafte Insel. Die Mole in Scari (so heißt der Ortsteil) belebt sich je nach Fahrplan der Schiffe oder der Tragflügelboote.

Stromboli, den 22.1.2001


Die Mole

 

 

 

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